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Machen Sie unseren Wir sind super
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Familie Richter aus Berlin war so freundlich, uns einen Reisebericht über Santa Pola zuzusenden, den wir hiermit veröffentlichen! Ein Hola an alle, die in Santa Pola einen schönen Urlaub verbringen möchten.
Wir möchten Ihnen hier unsere Reiseerfahrungen
mitteilen und Möglichkeiten zeigen, wie
Beginnen wir mit dem
Ein Freizeitpark an der Avenida Zaragoza in Richtung Torrevieja ist ein Spaß für jung und alt. Der Eintritt ist dort frei und am Eingang ist nur ein Zählwerk, welches die Besucherzahlen dokumentieren. Also, nicht erschrecken, wenn man der spanischen Sprache nicht mächtig ist und an diesem besagten Eingang einige Studenten in blauer Uniform antrifft.
Gleich dahinter ist eine kleine Bude in dieser so genannte Fijas (man spricht es Fitschas) verkauft werden. Diese dienen dem Zweck die Fahrgeschäfte zu bezahlen. Für 20 Euro erhalten Sie 40 Fijas. Ein Fahrgeschäft pro Person kostet in der Regel 3 Fijas. Man kommt allerdings sehr viel günstiger, wenn man an dieser kleinen Bude auf die grünen Armbänder zeigt, welche für Kinder bis 6 Jahren 12 Euro und für die älteren 15 Euro kosten. Denn dann ist jedes Fahrgeschäft bezahlt, egal wie oft man es benutzen will. Man zeigt es nur kurz dem Einlasser, welcher hinter einer Glasscheibe sitzt und sonst einem immer die Fijas abknöpft. Einlass ist täglich 19.00 Uhr. Einige Dinge müssen allerdings mit Euro bezahlt werden. Z.B. in einer Spielhalle, in der die Automaten (Ski Abfahrtslauf, Autorennen, Billard etc) nur Euromünzen schlucken. Also ist es ganz hilfreich, wenn man einige Eineuromünzen mitnimmt. Enten Angeln oder Überraschungstüten losen, kostet auch Fijas. In einem Saloon kann man deftige, amerikanische Cowboy – Küche bestellen. Und wer teure Getränke im Park meiden möchte, nimmt sich halt etwas zur Erfrischung mit.
Hier kommen wir gleich zu einem sehr wichtigen Thema. Es ist das Wasser aus der Leitung in Santa Pola. Es ist sehr stark gechlort und zum trinken nicht geeignet. Filterkaffee kochten wir allerdings schon damit. (Das kann man trinken und genießen.) Das Wasser zum trinken kauft man bei Mercadona (Supermarkt). Hier kostet ein 5 – Liter – Kanister 0.67 Euro. Bei Aldi gibt das sogar für 0,35 EURO. In kleineren Geschäften ist es meist doppelt so teuer. Aber auch diese Leute leben nun mal vom Tourismus. Es gibt aber auch seit kurzem in Santa Pola einen ALDI – und LIDL Markt. Man hat fast die selben Produkte und Preise, wie hierzulande.
Es gibt in Santa Pola auch einen Wochenmarkt, welcher Samstag sehr viel Obst- und Gemüsestände mit fairen Preisen anbietet.
Wir haben die Erfahrung gemacht auch immer ausreichend Geld mit dorthin zu nehmen und Dinge sofort zu kaufen, wenn einem das Eine oder Andere gefällt. Dieser Markt hat auch Montags geöffnet und dann wird es schwer den selben Stand zu finden, wo ich eine Sache letzten Samstag sah, aber nicht kaufte, weil ich dachte es an einem anderen Stand billiger zu bekommen. Ich erzähle mal ein Beispiel: Ich suchte eine gute Sonnenbrille. Viele Afrikaner verkaufen diese Brillen. Einige sprechen außer Spanisch nur Französisch, einige noch Englisch. Handeln ist ein MUSS! Der eine Stand bot die Brille für 8.- Euro, der nächste für 10.- Euro an. Zurücklaufen wollte ich nicht und dachte, dass ich einige Stände weiter die Brille schon noch für 5.- Euro mit Herunterhandeln bekommen kann. Am Ende war da noch ein Stand, wo der Verkäufer für die selbe Brille 20.- Euro haben wollte. Ich sagte „No“ und zeigte in die Menschenmassen in Richtung anderer Stände. Er brubbelte etwas und ohne dass ich es verstand sagte ich 8 Euro auf Englisch. Sofort nahm er die Brille vom Tisch und reichte sie mir mit einem „OK!“ Ich schaute sie mir genau an und „entdeckte einen (geschwindelten) Fehler“. Für 5.- Euro habe ich sie dann doch noch bekommen. Wenn die Händler nach ihren Preisangebot etwas sagen, kann man auch mit den Fingern sein Limit zeigen, was man für den Gegenstand bezahlen möchte. In der Regel fing ich im Beispiel 15.- Euro mit fünf Fingern an und man einigte sich bei 7.- Euro. Oder drei Dinge für den Preis von Zweien. Wenn Kinder z.b. YoGiOh – Karten dort auf den Markt kaufen wollen, sollten die Eltern mit acht geben, die Packung zu öffnen und zu schauen, dass es keine gefälschten Karten sind. Man erkennt das an den Zahlen unten links. Echte Karten haben verschiedene Nummern, falsche jedoch immer die selben. Die Preise sind OK. In Deutschland kostet solch ein Deck 15.- Euro. Hier 8.- oder zwei Packungen 15.- Euro. (Schnäppchen!)
Jetzt fahren wir einmal nach Tabarka.
Tabarka ist eine kleine Insel, welche vom Hafen in Santa Pola mit verschiedenen Fährschiffen in 40 Minuten Fahrt erreicht wird. Täglich ab 10.00 Uhr fährt jede halbe Stunde ein Schiff nach Tabarka. Der Hafen liegt im nördlicher Richtung (global gesehen).
Für 15 Euro pro Person wird man hin- und mit dem Vorzeigen des Tickets mit einer beliebigen Fähre auch wieder zurück gefahren. Die Crew schaut auf die Tickets, damit man nicht zufällig woanders hinfährt, weil auch aus anderen Städten Fähren hier her kommen.
Eine Besonderheit gibt es, kurz bevor das Schiff im kleinen Hafen von Tabarka anlegt. Hier werden die Fische mit Brot gefüttert und ganz gleich, ob man das Getümmel von Deck aus betrachtet oder durch die Bullaugen im Rumpf des Schiffes unter Wasser betrachtet – es ist echt sehenswert.
Auf der Insel wird man von Fotografen empfangen. Diese schießen von fast jedem Passagier ein Bild, welches man in einer kleinen Souvenirstraße für 6.- Euro am Nachmittag gleich mitnehmen kann. Da es dort Mittags sehr heiß ist, wird man sich oft erfrischen wollen. In den kleinen Restaurants wird dafür auch ein sogenanntes „Granizado de limon“ (zerschlagenes Eis mit Zitronengeschmack) angeboten.
Wer davon Fan wird, so wie wir, bekommt das auch im Mercadona – Markt sehr viel günstiger. Auf Tabarka gibt es nun auch ein solarbetriebenes Telefon. Aber ich glaube dafür braucht man eine mit Geld geladene Karte. Apropos Telefon. Wer so wie ich ein Handy mit nach Spanien nimmt und nicht weiß, ob es dort funktionieren wird, wird überrascht nach dem Einschalten. Ich habe ein altes Nokia D2 und all meine Freunde sagten, dass es nicht funktionieren würde. Irrtum! Airtel bietet seine Dienste automatisch. Wer nach Deutschland anrufen möchte, wählt 0049 und lässt die erste Null der deutschen Vorwahl weg. Das gilt auch für die Handynummern. (Statt 0049 0173 .. .. .. .. .. .. .., einfach 0049 173 .. .. .. .. .. .. .. ..wählen.
Hier auf Tabarka gibt es einen schönen Strand, an dem man sich eine Sonnenliege mieten kann, jedoch zogen wir es vor eine der beiden kleinen versteckten, sehr romantisch anmutenden Buchten im Süden der Insel zu nutzen. Ein etwas gefährlicher Weg führt die Klippen 5 – 7 Meter hinab, hinunter an den steinigen Strand zur „nicht mit Touristen überlaufenen“ Bucht. Klares, kühleres Wasser als am Gran Playa (großen Strand) von Santa Pola verspricht viel Erholung dort. Mit einer Luftmatratze, Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet, kann man eine wunderschöne Unterwasserwelt mit vielen Fischen, manchmal einem Seestern und Seeigeln betrachten.
Was es sonst noch auf der Insel zu entdecken gibt, möchte ich dem Besucher vorenthalten.
Wer Lust auf einen Besuch zum Rio Safari Park nach Elche hat, kann mit dem Bus (klimatisiert) fahren.
Dieser fährt täglich ab 7.00 Uhr und Sonntag bzw. Feiertag ab 8.30 jede halbe Stunde bis 22.00 Uhr von der Haltestelle Gran Playa. Man kann auch oberhalb des Wochenmarktes in der Stadt den selben Bus nehmen. Es steht am Bus ein Schild mit der Aufschrift Elche! Dem Fahrer sagt man „...Rio Safari Park!“ Dann sind es vielleicht 3 – 5 Stationen. Das weiß ich nicht genau, da wir mit dem Auto fuhren. Wer sich einen Mietwagen holen möchte, kann das auf dem Flughafen von Alicante tun. www.Santa-Pola.de erklärt das noch genauer. Elche ist überall in Santa Pola ausgeschildert. Nach ca. 10 Minuten Fahrt (auch im Bus) sieht man auf der linken Seite der Strasse schon die Werbetafel für den Park. Ausreichend Parkplätze gibt es hier auch.
10.30 Uhr öffnet der Park und beim Bezahlen wird man gefragt aus welchen Land man kommt. Dann erhält man noch eine Broschüre in deutscher Sprache, welche die Wege und Tiere im Gelände zeigt.
Für Erwachsene müssen schon 13.- Euro und für Kinder 10.- Euro locker gemacht werden. Aber das Geld lohnt sich, da im Preis eine „Safari-Fahrt“, der Besuch am Pool mit Riesenrutsche und die Tiershow enthalten sind. Am Eingang werden Fotos für 6.- Euro mit einem kleinen Krokodil gemacht, wenn man das will. Man kann das Foto dort auch als Aufdruck auf einem T-Shirt bestellen und Nachmittags mitnehmen.
Man kann auch durch das gesamte Gelände gemütlich schlendern, da die wilden Tiere alle hinter einem Zaun leben. Nur das Auto mit mehreren Anhängern voll Touristen fährt mitten durch die Gehege hindurch. 12.50 Uhr wird eine Durchsage in mehreren Sprachen gemacht, damit die Besucher des Parks pünktlich 13.00 zu einer Attraktion geladen werden. Hier werden einige Tiere mit ihren artistischen Fähigkeiten gezeigt. Welche das alles sind, möchte ich auch nicht erzählen. Lassen Sie sich überraschen. Nur eins ganz am Rande. Meine Kinder waren vom Papa ganz angetan, als ich mich vom „Elefanten rasieren“ ließ. Es ist eine lustige halbe Stunde und man sollte diese Vorstellung oder die gegen 16.30 Uhr nicht verpassen. Wem diese 5000 Palmen noch zu wenig sind und einen der größten Palmenparks Europas sehen möchte, fährt mit dem Bus direkt in die Stadt Elche hinein. Die Fahrt pro Person kostet von Santa Pola nach Elche Endstation 1.10 Euro.
Wer mit diesem Bus fährt, kann an dem riesigen Busbahnhof aussteigen. Der Bus fährt allerdings noch weiter durch die Stadt und kommt nach insgesamt einer Stunde Fahrt, zum zweiten Mal am Busbahnhof Elche an. Dieser fährt danach auch gleich wieder zurück nach Santa Pola (Gran Playa). Eine halbe Stunde später kommt dann schon der nächste Bus. Wenn Sie durch das Gebäude des Busbahnhofes laufen, sollten Sie dann die Straße davor nach links gehen. Hier sehen Sie schon links und rechts dieser Hauptstraße den Park. Nach 300 Metern vom Busbahnhof auf der linken Seite ist ein Eingang. Auf der rechten Seite gibt es auch Eingänge. Solch einen schönen Park mit Spielplätzen und wunderschönen Pflanzen sollte man gesehen haben. Auf der Rücktour müssen Sie Ihr Ticket nach Santa Pola am Schalter lösen und dem Fahrer dann nur noch zeigen.
In Spanien beginnt das Leben erst bei einsetzender Dämmerung und es ist nicht verwunderlich, dass man selbst kleine Kinder noch nachts ein Uhr auf den Straßen antrifft. Deshalb ist es auch sehr angenehm sich in den vielen Restaurants abends verwöhnen zu lassen. Ganz gleich, was Sie bestellen möchten – auch wenn die Beschreibung der Speisekarte nur in spanisch sein sollte – bekommen Sie alles was das Herz begehrt, anhand von Bildern auf den Speisekarten gezeigt. In der Innenstadt von Santa Pola macht abends eine Shoppingtour viel mehr Spaß, wenn die Sonne nicht mehr so brennt.
Oder besuchen Sie doch einmal das kleine Aquarium in der Nähe des Hafens bis 22.00 Uhr. Für 2,40 Euro Eintritt werden alle Bewohner des Meeres in der Umgebung von Santa Pola gezeigt. Die Kinder erfreut das sicherlich ebenso, wie die Erwachsenen.
Auch gibt es in Santa Pola ein Salzmuseum. Der Eintritt ist kostenlos und die Führung leider nur in spanisch. Aber wer schon immer einmal gern wissen wollte, wie die Speisesalzproduktion in Spanien funktioniert, sollte den Weg dorthin zwischen 9.00 und 14.30 Uhr finden. Oder Sie schauen sich im Pola Park von einem drehenden Aussichtsturm die Salinen mit den vielen Flamingos von oben an. Dort in den Salinen wird das Salz gewonnen und es entstehen hohe Salzberge im Westen von Santa Pola in Richtung La Marina. Übrigens gibt es dort in dieser Stadt auch einen wunderschönen Palmenpark. Am Ende des Parks zeigt ein kleines Schild mit aufgezeichneten Kamelen, dass man hier auf Kamelen durch diesen wunderschönen Park geführt wird. Die Preise dafür, halten sich auch im Rahmen. Übrigens für die Fans von FKK sei gesagt, dass sie am Playa Lisa oder an den freien Stränden ganz im Osten (Este) von Santa Pola offiziell ihren gesamten Körper bräunen können. Dort gibt es auch höhere Wellen im Meer. Surfen, Jetski oder Kitesurfen kann man übrigens im Westen sehr gut. Das Ausleihen der Geräte ist überall an den Stränden möglich. Die Preise sind uns allerdings nicht bekannt. Vielleicht kann jemand, der diesen Bericht gelesen hat und auch schon in Santa Pola seinen Urlaub verbrachte, diese Zahlen bzw. Preise vervollständigen. Von unserer Seite aus, möchten wir diesen Bericht beenden und wünschen allen, die Santa Pola als Urlaubsziel aussuchen, viel Spaß beim Erleben der Costa Blanca in Spanien.
Liebe Grüsse Mike Richter und Familie |
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